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Wandertag in der Sächsischen Schweiz: Ein Naturerlebnis zu Zweit
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Wandertag in der Sächsischen Schweiz: Ein Naturerlebnis zu Zweit

Aktualisiert am

5. Oktober 2023

Autor

DerSchatzn

Lesezeit

5 Min.

Inhaltsverzeichnis

4.5
(2)

Aktualisiert am 5. Oktober 2023 von Christian

Ich bin mit Jan, einem Freund, den ich schon seit der Grundschule kenne, in die Sächsische Schweiz gefahren. Inmitten von schönen Sandsteinfelsen und einer malerischen Landschaft waren wir unterwegs und hatten einen tollen Tag. Der leider etwas ärgerlich zu Ende ging. Kommt gerne mit auf eine kleine Reise durch die Elbregion.

Unsere Reise begann im bezaubernden Königstein, einem beschaulichen Städtchen in der Sächsischen Schweiz. Die historische Altstadt und die imposante Festung Königstein boten einen eindrucksvollen Auftakt für unser Abenteuer. Hier verweilten wir, um die Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen.

Am frühen Morgen machten wir uns von unserem gemütlichen Campingplatz in Königstein auf den Weg zum Bahnhof. Die kurze, zwei Kilometer lange Strecke ließ sich entspannt zu Fuß bewältigen. Dabei genossen wir bereits die ersten Eindrücke der zauberhaften Umgebung, bevor wir uns auf den nächsten Abschnitt unserer Reise freuten.

Effiziente Verbindungen und komfortabler ÖPNV

Die öffentlichen Verkehrsmittel erwiesen sich als äußerst zuverlässig und ermöglichten uns eine komfortable Reise durch die Region. Dank der großzügigen Gästekarte konnten wir sämtliche Verkehrsmittel kostenfrei nutzen. Das verschaffte uns die Freiheit, die Schönheit der Sächsischen Schweiz in vollen Zügen zu erleben. Wobei die Züge eigentlich nicht so voll waren. 😃

Ankunft in Rathen: Ein zauberhaftes Örtchen

Rathen empfing uns mit seinem malerischen Charme. Die engen Gassen und die imposanten Felsformationen rund um den Ort versprühten eine einzigartige Atmosphäre, die uns förmlich in ihren Bann zog.

Eine kurze Fährfahrt über die majestätische Elbe eröffnete uns neue Perspektiven auf die atemberaubende Landschaft der Sächsischen Schweiz. Die Kosten von lediglich drei Euro pro Person für die Hin- und Rückfahrt waren mehr als fair, und wir genossen jeden Augenblick der Überfahrt.

Der Aufstieg zur Bastei: Naturerlebnis pur

Gut gestärkt von einem köstlichen Frühstück brachen wir auf, um die Bastei zu erklimmen. Der Aufstieg von Rathen aus gestaltete sich für erfahrene Wanderer als moderat.

Anfänger könnten hier und da eine kleine Pause benötigen, doch die umwerfende Natur entschädigt für jede Anstrengung. Das Erreichen der Bastei belohnte uns mit einem atemberaubenden Ausblick über die Felsenlandschaft.

Oben angekommen eröffnete sich uns ein atemberaubendes Panorama: Die Basteibrücke, eingebettet in die beeindruckenden Felsen, bot einen Blick, den man so schnell nicht vergisst.

Die beeindruckende Kulisse lädt förmlich dazu ein, zahlreiche Fotos zu schießen. Wir nutzten die Zeit, um jeden Winkel dieses faszinierenden Ortes zu erkunden.

Lesetipp: Lies meinen Artikel zur Bastei in der Sächsischen Schweiz, wenn du mehr darüber wissen möchtest.

Timing ist alles: Früh am Morgen für Ruhe und Frieden

Wer die Basteibrücke und ihre Umgebung in Ruhe genießen möchte, sollte früh am Morgen vor Ort sein. Trotz unserer Ankunft gegen 10 Uhr trafen bereits zahlreiche Touristen ein.

Gegen Mittag wurde es merklich voller, was unsere Entscheidung, zeitig aufzubrechen, als goldrichtig erwies. So konnten wir die einzigartige Stimmung des Ortes in Ruhe auf uns wirken lassen.

Nach ausgiebigen Erkunden und Fotografieren begaben wir uns wieder auf den Abstieg. In Rathen angekommen, ließen wir uns eine leckere Bratwurst schmecken, bevor es mit dem Zug weiterging.

Wir nahmen uns Zeit, um das Flair dieses charmanten Ortes auf uns wirken zu lassen.

Bad Schandau und die Kirnitzschtalbahn: Ein weiteres Highlight

In Bad Schandau angekommen, bestiegen wir die Kirnitzschtalbahn, die uns zum Lichtenhainer Wasserfall brachte. Die Fahrt durch die malerische Landschaft versprach ein Erlebnis für sich, und wir ließen uns von der Schönheit der Natur verzaubern.

Der Lichtenhainer Wasserfall beeindruckte trotz etwas geringerem Wasserfluss und Absperrung. Eigentlich hatten wir einen größeren Wasserfall erwartet, unter den man sich stellen kann. War leider nicht so.

Die beeindruckende Kulisse der umliegenden Felsen machte den Besuch aber dennoch zu einem schönen Erlebnis. Nach einem kurzen Aufenthalt, haben wir uns dann wieder auf den nächsten Wanderweg, mitten ins Grün gemacht.

Abseits der ausgetretenen Pfade: Die Kosakenschlucht

Auf dem Rückweg entschieden wir uns für einen abenteuerlichen Pfad, der uns quer durch die grüne Landschaft führte. Steile Anstiege und Abstiege abseits der üblichen Routen machten die Wanderung zu einer spannenden Erfahrung.

Diese spontane Entscheidung belohnte uns mit unvergesslichen Ausblicken und einem ganz besonderen Naturerlebnis. Neben einer riesigen Wiese, die einem das Gefühl gab, auf der Alm zu sein, gab es noch die Kosakenschlucht.

Diese Schlucht führt ins Kirnitzschtal. Dort ist man ganz für sich, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass der Weg dort runter eigentlich abgesperrt ist. Man läuft also auf eigene Gefahr einen steilen und felsigen Weg herunter.

Und Mobilfunkempfang gibt es dort auch nicht. Also möchte ich hier niemanden dazu ermutigen, diesen Weg selbst zu gehen.

Fazit: Die Sächsische Schweiz - Ein Naturparadies

Unser Wandertag in der Sächsischen Schweiz war ein unvergessliches Abenteuer. Die beeindruckende Natur, die malerischen Ortschaften und die vielfältigen Wanderwege hinterließen bleibende Eindrücke.

Diese Region ist zweifellos ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderfreunde, das wir jederzeit wieder entdecken möchten.

Nur eine Sache hat uns massiv gestört. Und zwar der Campingplatz, nicht nur, dass 20 Meter von uns eine Bahntrasse verlief, auf der alle 5 Minuten ein Güterzug fuhr. Nein, auch das Essen war leider schon fast eine Frechheit.

Lesetipp: Lies am besten meine Rezension zu Panoramagaststätte Bomätscher

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