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Gaststätte Bomätscher
Wanderblog

Gaststätte Bomätscher

Aktualisiert am

23. Oktober 2023

Autor

DerSchatzn

Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Aktualisiert am 23. Oktober 2023 von Christian

Wir waren am letzten Samstag des Septembers, nach einem langen Wandertag in der Sächsischen Schweiz, im Restaurant unseres Campingplatzes essen. Und das war echt nicht gut. Aber lest gerne selbst.

Die Lage

Die Lage vom Restaurant ist für die Besucher des Campingplatzes einwandfrei. Es liegt direkt auf dem Platz und man hat auf der Terrasse einen wunderschönen Blick auf die Elbe.

Der Service

Zuerst wurden wir etwas unfreundlich begrüßt und uns in einem genervten Ton gesagt, dass eine Reservierung immer besser ist. Dabei waren einige Tische frei und auch nur auf einem Tisch ein „Reserviert“ Schild.

Hat schon mal für einen negativen Vibe gesorgt. Wir dachten uns: “Ok, dann lassen wir uns zumindest von dem Essen überraschen”. Und das hat es uns auch – nur leider negativ.

Die Preise

Die Preise im Restaurant Bomätscher sind vergleichsweise recht hoch, wenn man sich die umgebenden Gaststätten ansieht. Gut, es ist auf dem Campingplatz. Da ist es scheinbar Standard einfach höhere Preise zu nehmen. Aber wegen der hohen Preise und auch weil man es uns empfohlen hat, sind wir dorthin, anstatt in der Stadt essen zu gehen. Für unser Essen haben wir knapp 20€ pro Person bezahlt. Ob dieser Preis gerechtfertigt ist, könnt ihr ja für euch mal überlegen.

Das Essen

Ich hatte ein kleines TK Schnitzel, mit Dosenchampignons, paar Speckwürfeln und billigem Käse überbacken. Die Pommes waren schon kalt und haben geschmeckt, als wären sie eine halbe Stunde vom Lieferdienst durch die Gegend gefahren worden. Die sind mir fast im Hals stecken geblieben.

Jan, mein Wanderbuddy, hatte ein “Gulasch vom Weiderind, mit böhmischen Knödeln und Rotkraut”. Was dann kam, war allerdings nicht mal annähernd appetitlich. Es war alles kalt und nicht gewürzt. Das Fleisch war wie Gummi und die Knödel waren mehr Weißbrot ohne Kruste als irgendwas anderes.

Wir haben beide unsere Teller nicht aufgegessen. Der Kellner fragte uns ob alles in Ordnung war. Und wir waren so ehrlich, zu sagen, dass es das nicht war. Er meinte, wir hätten doch auch zu ihm kommen können. Was ja auch an sich richtig ist.

Doch wenn man einen Teller vorgesetzt bekommt, der einem wie einen Mittelfinger ins Gesicht strahlt. Hat man keine Lust drauf, dass der Teller einfach nochmal in die Mikrowelle gestellt wird.

Auf der anschließenden Heimfahrt, waren wir dann nochmal bei McDonalds. Das ist schon etwas traurig.

Fazit: Tolle Lage, schlechtes Essen

Ich habe echt kein Problem damit, auch mal kalte Ravioli aus der Dose zu essen. Das gehört halt auch irgendwie dazu, bei dem, was wir im Outdoor-Bereich machen. Und da habe ich dann auch Bock drauf.

Umgekehrt habe ich auch kein Problem, Geld zu bezahlen, wenn die Qualität stimmt. Aber das, was wir hier bekommen haben, war schon frech.

Selbst beim Imbisswagen vor OBI bekommt man besseres Essen, für weniger als die Hälfte des Preises. Das Ambiente und die Tatsache, dass das Restaurant direkt auf dem Campingplatz steht, rechtfertigt den Preis auf keinen Fall.

Vielleicht war es eine Ausnahme an diesem Tag. Da die meisten Bewertungen, zumindest auf Google, recht positiv sind. Ich konnte das leider in keiner Weise nachvollziehen. Daher kann ich hier keine Empfehlung aussprechen.

Lesetipp: Lies am besten meinen Beitrag über meinen Wandertag in der sächsischen Schweiz

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